Ich werde Euch hier die Apportelsuche vorstellen und Euch vermitteln, wie man das Apportieren für Hunde, die das Apportieren sicher beherrschen, abwechslungsreicher gestalten kann.

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Welchen Gegenstand Ihr Euren Hund apportieren lasst, ist reine Geschmacksache. Das kann ein Spielzeug sein, ein Futterdummy bzw. Futterbeutel , oder was ich am liebsten für meine Hunde nehme, ist ein spezieller Dummy aus dem Fachhandel. Stöcke solltet Ihr nicht zum Apportieren nutzen, weil davon eine hohe Verletzungsgefahr ausgeht.

Um jetzt etwas mehr Abwechslung in diese Beschäftigung zu bekommen, könnt Ihr eurer Fantasie freien Lauf lassen. Natürlich müsst Ihr auch überlegen, in welcher Lage Euer Hund noch Spaß am Apportieren hat. Meine Terrierhündin Kessie zum Beispiel kennt beim Apportieren fast keine Grenzen. Sie holt ihren Dummy aus Gestrüpp, ist bereit einen kleinen Bachlauf zu überqueren und sucht unermüdlich nach ihrer begehrten Beute. Grisu hingegen springt vielleicht noch über niedriges Gestrüpp, aber schwerer darf es für ihn auch schon nicht mehr sein.

 

Ich gebe euch ein paar Tipps, wie und wo ihr das Apportel ablegen bzw. verstecken könnt:

  • Legt das Apportel in hohem Gras ab, sodass euer Hund erst einmal die Graswand durchbrechen muss, um an das Apportel zu gelangen.
  • Eine Fläche, vielleicht im Wald, auf der am Boden einige Äste liegen, bietet ein Hindernis, dass überquert werden muss.
  • Das Apportel unter lockerer Erde versteckt. Am Anfang nur eine dünne Schicht, sobald der Hund verstanden hat, worum es geht, kann das Apportel auch tiefer in der Erde versteckt werden, und euer Hund muss buddeln um an das Apportel zu gelangen.
  • Das Apportel abgelegt in weichem Gestrüpp, und euer Hund muss sich richtig anstrengen, um eine begehrte Beute zu gelangen.
  • Unter einer hochstehenden Baumwurzel eingeklemmt, stellt es eine richtige Arbeit dar, das Apportel daraus zu befreien.IMG_9746
  • Auf einem Baumstumpf kann das Apportel abgelegt oder an niedrigen Ästen  erhöht befestigt werden, erst dass euer Hund vorher sieht, wo es versteckt wird, später ohne dass er zuschaut. Hierbei gilt zum Anfang eine geringe Höhe zu wählen, und auch später soll der Hund das Apportel immer noch gut erreichen können.
  • Lauft kreuz und quer mit dem Apportel in der Hand über eine kleine Fläche und lasst ohne das euer Hund es sieht das Apportel irgendwo fallen. So kann sich euer Hund nicht an eurer Geruchsspur orientieren um das Apportel zu finden. 

Zum Anfang müsst Ihr Eurem Hund die Apportelsuche sehr einfach gestalten. Geht wenige Meter weit und legt das Apportel hinter einen Baum zum Beispiel ab. Später erhöht Ihr die Schwierigkeit, geht an zwei Bäumen vorbei aber nur hinter einem legt ihr das Suchobjekt nieder. So könnt Ihr nach und nach die Schwierigkeit erhöhen, hat Euer Hund jedoch zu viele Misserfolge, dann geht lieber wieder einen Schritt zurück, und gestaltet die Suche leichter. Noch etwas gibt es bei der Apportelsuche zu beachten. An windigen Tagen wird der Geruch vom Apportel über eine große Fläche verbreitet, und der Hund wird dadurch in die Irre geleitet. Das kann zu vielen Misserfolgen führen und Euer Hund verliert an der Beschäftigung die Lust. Deshalb solltet Ihr keine Apportelsuche starten, wenn es windig ist.

Auf mögliche Verletzungsgefahren müsst ihr achten, bevor ihr euren Hund losschickt. Das können Äste sein, die so liegen, dass euer Hund sich daran verletzen kann, sowie Löcher im Boden in die euer Hund treten könnte. Schaut euch einfach mit wachem Verstand um, bevor Ihr das Apportel für Euren Hund auslegt.

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Posted by:Kleine Hundeschnauzen

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