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Kommt ein Hund zu Eurer vorhandenen Katze ins Haus, gibt es ein paar Tipps und Tricks, wie Ihr die beiden Tierarten gut aneinander gewöhnen kann.

Natürlich versprechen die hier genannten Dinge keine 100%-Chance auf eine gute Vergesellschaftung, weil dafür sind unsere Tiere viel zu individuell. Aber wenn Ihr den ein oder anderen Tipp beherzigt, stehen die Chancen auf ein harmonisches Miteinander besser.

Beim ersten Kontakt muss der Hund unbedingt angeleint sein, um möglichst schnell eingreifen zu können. So hat man eine Sicherheit und kann in Ruhe schauen, wie Hund und Katze aufeinander reagieren. Verläuft das erste Zusammentreffen  nicht positiv, darf nichts erzwungen werden. Es sind zwei unterschiedliche Tierarten, die unterschiedliche Sprachen sprechen. Da braucht eine Vergesellschaftung Liebe, Geduld und Rücksichtnahme, und keine Zwänge.

Die Katze braucht erhöhte Rückzugs- und Ausweichmöglichkeiten. Hierzu eignen sich Kratzbäume, die für den Hund eine absolute Tabuzone sind, Schränke und Regalbretter an der Wand, die die Katze als erhöhten Weg nutzen kann. Gut ist es, wenn diese erhöhten Orte schon einige Wochen errichtet werden, bevor der Hund einzieht, damit die Katze in Ruhe die neuen Flächen erkunden, und sich daran gewöhnen kann. So kann die Katze den Hund aus einer sicheren Entfernung beobachten.

09Wer seiner Katze einen dauerhaften Zugang zum Futter gewährt, sollte das Futter möglichst erhöht stehen haben, sodass der Hund nicht an das Futter gelangt. Auch hierbei gilt es die Katze schon einige Zeit vor dem Einzug des Hundes, an den neuen Ort der Fütterung zu gewöhnen.

Wird die Katze weiterhin auf dem Boden gefüttert, darf der Hund die Katze beim Fressen nicht stören. Andersherum gilt aber das Gleiche, die Katze soll genauso den Hund beim Fressen nicht bedrängen.

08Um ein positives Miteinander zu schaffen, kann es hilfreich sein Hund und Katze zusammen mit Leckerchen aus der Hand zu füttern. Dabei bekommt die Katze immer zuerst das Leckerchen. Auch gemeinsame Spiele und Streicheleinheiten können sich positiv auf die Bindung auswirken. Dabei sollte natürlich auf so viel Abstand geachtet werden, dass sich alle Tiere dabei wohlfühlen, und es zu keinen Spannungen kommt.

Kommt es dazu, dass der Hund die Katze jagt, muss dieses sofort unterbunden werden. Andersherum gilt das Gleiche, auch die Katze darf den Hund nicht jagen.

Hunde verschlafen eine große Zeit des Tages. Um der Katze mehr Sicherheit zu bieten, kann der Hund an eine Box gewöhnt werden, in die er zum Schlafen eingesperrt wird. Wichtig ist den Hund positiv an die Box zu gewöhnen und nicht den Raum zu verlassen. So hat die Katze die Möglichkeit sich frei im Raum zu bewegen und kann den Hund aus der Nähe zu betrachten.

Es gibt Mittel, die sich auf Katzen beruhigend auswirken, und der Katze die erste Zeit mit dem Hund erleichtern. Für nähere Informationen bitte hierzu einen Tierarzt oder Tierheilpraktiker befragen.

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Posted by:Kleine Hundeschnauzen

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