Lange habe ich es geplant, und nun beginnt endlich die Reihe über die Hundefotografie. In den folgenden Wochen werde ich Euch die Fotografie, im speziellen die Fotografie für Hunde näher bringen, und Euch zeigen, wie ich als reiner Hobbyfotograf, meine Ideen verwirkliche.

In dem ersten Teil meiner Serie geht es hauptsächlich um die Kameras und darum, dass eine schöne Hundefotografie mehr bedeutet, als nur ein paar Mal auf den Auslöser zu drücken. Im Bereich der Spiegelreflexkameras ist das Objektiv ausschlaggebend dafür, wie das Bild am Ende dargestellt wird.

IMG_3879-1_bearbeitet-1.jpgUm ein schönes Hundebild abzulichten, benötigt Ihr nicht unbedingt eine Spiegelreflexkamera. Auch mit einer Digital- oder einer Handykamera könnt Ihr ansprechende Bilder erstellen. Natürlich gibt es hierbei ein paar Abstriche in der Qualität der Bilder. Allerdings finde ich, dass gerade bei den Liebhaberbildern vom eigenen Hund, die Abstriche nicht so schwer zur Last fallen.

Wer besonders bei Hunden in Bewegungen gute Fotos erzielen möchte, ist mit einer Spiegelreflexkamera gut beraten. Hierbei kann aber die Enttäuschung groß sein, wenn Ihr Euch ein Modell mit dazugehörigem Objektiv gekauft habt, und am Ende wirken die Bilder nicht besser als wären sie mit dem Handy geknipst. Um gerade eine Spiegelreflexkamera optimal zu nutzen, ist es erforderlich, sich mit dem Gerät intensiv auseinanderzusetzen, und viel damit zu üben. Natürlich bieten die Spiegelreflexkameras Programme, die über ein Wahlrad leicht einzustellen sind für Porträtaufnahmen, Bewegungsbilder und Ähnliches. Meine Erfahrung hat mir aber deutlich gezeigt, dass ich ein viel besseres Ergebnis bei meinen Bildern bekomme, wenn ich die vielen anderen kleinen Knöpfe nutze, und mir meine Kamera den Lichtverhältnissen und dem Motiv entsprechend selber einstelle, also den manuellen Modus nutze.

IMG_1252-2as.jpgWie ich schon erwähnt habe, spielen gerade bei den Spiegelreflexkameras die Objektive eine größere Rolle als die Kamera selbst. Die mitgelieferten Objektive eignen sich sehr gut für Porträtaufnahmen und Bilder bei denen der Hund nur langsame Bewegungen ausführt. Einen schnell rennenden Hund damit scharf abzulichten bedarf schon optimale Verhältnisse und viel Übung. Deshalb ist es wirklich ratsam, dass Ihr Euch für Eure Vorstellungen, das passende Objektiv zur Kamera dazu kauft.

Aber natürlich gilt es nie das Grundsätzliche aus dem Auge zu verlieren, egal womit Ihr Eure Bilder fotografiert. Es sind die Gedanken, die sich jemand macht, bevor er den Auslöser drückt: “Zu welcher Tageszeit gehe ich an einen bestimmten Ort? Welcher Abstand zum Hintergrund ist ideal? Welcher Bildwinkel und Bildausschnitt wirkt am schönsten, und lassen sich mit dem Licht noch besondere Elemente ins Bild zaubern?” Trotz all der Regeln und Ideale sollten wir aber alle nicht vergessen, dass ein Schnappschuss von unserem Hund 1000-mal mehr unser Herz berühren kann, als ein perfektes Hundebild. Manche Momente bleiben einfach unbezahlbar.

Um denjenigen, die sich für eine digitale Spiegelreflexkamera interessieren, einen kleinen Einblick geben zu können, habe ich von Hundebloggern und Hobbyfotografen ein paar Beispielbilder zur Verfügung gestellt bekommen, die ich Euch hier vorstellen darf. Bei meiner Auswahl der Bilder habe ich ganz speziell darauf geachtet, dass hier unter anderem ein paar Aufnahmen von Fotografieanfänger zu sehen sind, die ihre Kamera noch nicht so lange besitzen, und sich dementsprechend in der Übungsphase befinden. Um eine gute Übersicht über die verschiedenen Objektive zu bekommen, steht die genaue Bezeichnung immer unter dem Bild.

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Posted by:Kleine Hundeschnauzen

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