Julia von miDoggy hat zur Blogparade aufgerufen, zum Thema arbeiten und Hund. Dazu erzähle ich Euch, wie bei uns der Alltag so abläuft, und wie damals eigentlich alles begann.

Als ich wusste, dass Grisu bei meinem Mann und mir einziehen wird, hatte ich noch genau einen Monat zur Vorbereitung Zeit. Damals habe ich Vollzeit in drei Schichten gearbeitet, und ich wusste, dass Grisu nicht alleine bleiben kann. Also habe ich im Internet nach einer Tagesbetreuung gesucht, nur hier im ländlichen Bereich hatte dieses Konzept einer Tagesbetreuung keine Hundepension im Programm. Trotzdem fand ich zwei Pensionen, bei denen ich Grisu vorstellen durfte, und darüber habe ich ein echtes Hundeparadies gefunden, wo Grisu mit zwei eignen größeren Hunden und gelegentlich einem Urlaubshund die Zeit in der Natur oder auf dem Sofa verbringen konnte. Nach einem 3/4 Jahr kam dann noch die Kessie zu uns in die Familie, und nach drei Eingewöhnungsterminen ist sie im Alter von 12 Wochen 8-11 mal im Monat zusammen mit Grisu in die Betreuung gegangen. Ich fand es sogar sehr positiv für Kessie, dass sie so früh in die Betreuung gegangen ist, weil das Umfeld mit den großen Hunden, zwei Pferden, Enten und einigen Katzen so harmonisch war, dass sie dort für ihr Leben total viel Positives mitnehmen konnte.

Jetzt wo ich über diese Zeit dort schreibe, merke ich, dass ich die Betreuung dort richtig vermisse, weil es einfach so perfekt war für Grisu und Kessie. Hier könnt Ihr ein paar Bilder sehen, die dort während der Betreuung aufgenommen wurden.

So nach und nach habe ich dann meine Arbeitszeit reduziert, mittlerweile auch die Arbeitsstelle gewechselt, die 5 Autominuten von meinem zu Hause liegt, und ich arbeite nur noch 8-12 mal im Monat im Nachtdienst. Grisu kann nach 5 Jahren mittlerweile auch mal alleine bleiben, was aber durch meine Arbeitszeit so gut wie gar nicht mehr vorkommt, und deshalb gehen Grisu und Kessie nicht mehr in die Betreuung. Für mich persönlich ist der Nachtdienst wie ein Sechser im Lotto, weil somit die Versorgung der Hunde ganz leicht zu regeln ist, ohne das eine große Organisation erforderlich ist.

Was ich mir gar nicht vorstellen könnte, dass wäre, dass ich Grisu und Kessie täglich 8 Stunden oder länger alleine lasse. Auch wenn meine Hunde ja die meiste Zeit des Tages verschlafen, so meine ich, dass es doch schöner ist, wenn ich oder mein Mann einfach in ihrer Nähe sind, und die Hunde so die Möglichkeit haben, regelmäßig Kontakt zu uns aufnehmen zu können.

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Posted by:Kleine Hundeschnauzen

3 replies on “Hund und Job – wie geht das?

    1. Ich habe damit angefangen, dass Grisu immer Haus mir nicht ständig folgen durfte. Immer wieder habe ich ihn zurück auf seinen Platz geschickt. Dann das Alleine bleiben wie bei einem Welpen Schritt für Schritt, erst mal ein paar Minuten den Müll rausgebracht, und dann immer weiter die Zeit gesteigert.

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  1. Hallo Kerstin.. HP ist super geworden… Ja, Tagesbetreuung für den Hund ist super. Luna geht 1 x die Woche in eine HuTa, HST absoluten Familieanschluss, kann sich frei in Haus und Garten bewegen…. Hunde werden nach Größe und Verträglichkeit zusammen getan…. Als Pensionsgast auch möglich…. Wir haben auch lange gesucht um das richtige für unseren Hund zu finden…

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