Es steht eine neue MiDoggy Blogparade an, und nach dem Thema „Hund & Arbeit“ beschäftigen wir uns nun mit der Frage, “Hund allein daheim – wie klappt’s?”.

Ich hatte ja darüber berichtet, dass Grisu, als er mit seinen 5 Jahren bei uns einzog, überhaupt nicht alleine bleiben konnte. Mithilfe einer Tagesbetreuung haben wir unseren Alltag gemanagt, und nach und nach das alleine bleiben geübt, weil es mir wichtig ist, dass die Hunde entspannt alleine bleiben können. 

Die ersten Schritte, nicht auf „Schritt und Tritt“

Grisu kann ja wie mein Schatten sein, und mich auf Schritt und Tritt im Haus verfolgen. Das habe ich immer ganz strickt unterbunden, und ihn konsequent auf seinen Platz im Wohnzimmer geschickt. Hierüber hat Grisu gelernt, dass er mich nicht ständig im Blick haben muss, und er hat gelernt zu entspannen. 

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Als es mit diesem „Verfolgungswahn“ besser wurde, und Grisu ruhig auf dem Teppich liegen konnte, auch wenn ich nicht im gleichen Raum war, habe ich auch mal kurz das Haus verlassen, und diese Zeit nach und nach gesteigert. Allerdings musste ich auch hier wieder den Grisu zum Anfang wieder auf seinen Platz schicken, weil er dann wieder unbedingt hinter mir herrennen wollte.

Geduld, Geduld, Geduld…

Irgendwann hatten wir den Punkt erreicht, dass Grisu entspannt im Haus lag, während ich draußen am und um das Grundstück herum mit der Gartenarbeit beschäftigt war. Zusätzlich hatte er sich die letzten Monate daran gewöhnt, dass ich auch mal regelmäßig ohne ihn das Haus verlasse, wenn mein Mann zu Hause war. 

Nachdem Grisu alles immer etwas gelassener sah, konnte ich auch zusammen mit meinem Mann tagsüber das Haus kurz verlassen, und Grisu hatte keine Probleme damit.   Ich habe immer wieder mal mein Handy aufgestellt und Grisu gefilmt, um zu schauen, wie er sich verhält, wenn er alleine ist. Die Zeit konnten wir immer weiter steigern, sodass Grisu mittlerweile bis zu 4 Stunden und länger gut alleine bleiben kann.

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ABER….

Ja das große „Aber“ gibt es bei uns trotzdem. Wenn wir ohne Grisu am Abend mal zusammen das Haus verlassen möchten, dann bleibt Grisu nach wie vor nicht alleine. Da hat er eben einfach einen kleinen Tick, für den  wir jedoch die Lösung haben, dass in so einem Fall jemand auf Grisu und Kessie aufpasst.

Mit Kessie war es alles leichter

Kessie ist im Alter von 8 Wochen zu uns gekommen, und ich habe sie nach einer Woche schon mal 15 Minuten alleine gelassen, und dann schnell die Zeit gesteigert. Sie hatte nie ein Problem damit alleine zu bleiben, selbst als Welpe nicht. Kessie liegt im Schlafzimmer in ihrem Körbchen und verschläft die Zeit.

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Irgendwie hat sich unser Alltag jedoch darauf eingestellt, dass Grisu und Kessie so gut wie nie alleine sind. Ich persönlich habe die Einstellung, dass es besser ist die Hunde wenn möglich nicht alleine zu lassen, weil sie gerne ihre Bezugspersonen um sich haben, und mir ist es lieber, dass immer ein „Ansprechpartner“ in ihrer Nähe ist. Dabei ist es aber nicht so, dass es hier eine Dauerbespaßung für die Hunde gibt, und wir nur aufeinander herumhängen. Vielmehr verschlafen Grisu und Kessie die meiste Zeit des Tages, und ziehen sich immer wieder alleine in den Flur oder ins Schlafzimmer zurück. Ansonsten sind die Beiden zwei richtige Begleithunde, die ich fast überall mithin nehmen kann, da sie ein sehr ausgeglichenes Wesen haben. Nur wenn ich irgendwo hingehe, wo es für die Hunde zu stressig sein könnte, bleiben sie zu Hause oder eben bei jemand anderen, der sich dann um sie kümmert. 

Und weil ich eben eine etwas andere Einstellung zum alleine bleiben habe, gilt bei uns, „Allein daheim – dass muss nicht sein“.

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Posted by:Kleine Hundeschnauzen

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