Ich finde es immer wieder schade, wenn jemand Bilder von seinem Hund zeigt, die ein „Fotograf“ gemacht hat, die Bilder wurden gut bezahlt, aber von der Qualität her unterscheiden sie sich nicht großartig von einer Handyaufnahme. In diesem Artikel schreibe ich über meine persönliche Einstellung zu guter und schlechter Fotografie. Die Fotografie ist ein kreativer Beruf, weshalb man die Fotos eines Fotografen nicht immer direkt in gut und schlecht einteilen kann. Es ist wie mit den Bildern eines Malers, der eine findet das grüne Bild mit den drei bunten Strichen einfach nur fantastisch, andere können mit so einer Kunst überhaupt nichts anfangen. Selbst wenn sich jemand Fotograf nennt, und ein Klein-/Gewerbe anmeldet hat, ist auch das leider keine Sicherheit für eine gute Arbeit bzw. für gute Fotos. Jedoch gibt es ein paar Dinge, auf die man achten kann, um einen guten Fotografen zu finden.IMG_0678.jpg

Frag Dein Umfeld und schau in die sozialen Netzwerke

Es kann wirklich lohnend sein, sich mal in seinem privaten Umfeld nach einem Fotografen umzuhören. Es gibt immer mehr Menschen, die wirklich gute Hobbyfotografie betreiben, sich in diesem Gebiet viel Know How angeeignet haben, und die Arbeit eines Fotografen besser bewerten können als man selbst als Laie. Auch kann vielleicht der Familienfotograf aus Eurer Umgebung, einen Hundefotografen empfehlen. Genauso hilft es mal in den sozialen Netzwerken zu stöbern, Bewertungen zu lesen, und dort mit Menschen Kontakt aufzunehmen, die einen bei der Suche nach einem guten Fotografen unterstützen können. Hat man dann einen Fotografen in der Nähe gefunden, sollte man sich dessen Fotos ansehen, und schauen, ob sie einem gefallen. Hier sollte man jedoch auch speziell die Tierfotos anschauen, da nicht jeder gute Hochzeitsfotograf, auch Tiere schön ablichten kann.

Die Bildqualität

Dieser Punkt ist sehr schwer, weil eben die Fotografie eine kreative Arbeit ist, und über Geschmäcker lässt sich bekanntlich streiten. Aber in der Regel ist es so, dass das Tier zumindest scharf abgebildet, und gut zu erkennen ist. Bei der Bildbearbeitung sollte der Hund entweder natürlich aussehen, oder wenn es eine doch eher künstlerische Bearbeitung ist, die wirklich gut aussehen können, ist es von Vorteil, wenn es auch nach Kunst ausschaut, und nicht nach irgendwelchen Experimenten mit diversen Bearbeitungsprogrammen. Zur Veranschaulichung zeige ich Euch ein paar Beispiele, mit einer jeweiligen Erklärung zum Bild.

Die Professionalität

Wenn ich einen Termin bei einem Fotografen buche, so erwarte ich doch vorab ein Gespräch, bei dem ich zum einen meine Wünsche äußern kann, aber auch Informationen zum Ablauf des Shootings erhalte. Gerade bei Tieren kann es für einen Fotografen wichtig sein, vorher zu wissen, wie sich das Tier in bestimmten Situationen verhält, um schon alleine die passende Örtlichkeit für den Termin zu finden, aber auch um sich selbst dem Hund gegenüber angemessen zu verhalten. Manche Hunde sind zum Beispiel nicht ableinbar, und da wäre es unpassend mit einem Sattelgeschirr und einer kurzen Führleine zu erscheinen. Auch gehört für mich ein Vertrag dazu, welcher die Nutzungsrechte und den Leistungsumfang regelt.IMG_0918.jpg

Übung macht den Meister

Es klingt etwas abgedroschen, aber da steckt auch viel Wahrheit hinter: Jeder fängt klein an, und muss eben das Fotografieren und auch das Bearbeiten der Bilder lernen und üben, um später überhaupt eine gute und gleichbleibende Qualität abliefern zu können. Dazu benötigt jemand der in der Hundefotografie seine Arbeit anbieten möchte natürlich auch Hunde zum Üben. Was allerdings immer wieder zu sehen ist, dass manche Menschen eine Kamera kaufen, sich „Super-Hundefotograf“ nennen, eine Homepage und diverse Konten in sozialen Netzwerken erstellen, und nachdem sie Onkel Walters Hund Hasso einmal vor der Kamera hatten, ihre Bilder für teuer Geld verkaufen. Vielleicht ist es etwas übertrieben geschrieben, aber leider passiert dieses immer wieder, und als absoluter Laie kann man schnell auf solche „Fotografen“ hereinfallen. Daher rate ich jedem, der sich seinen Hund schön ablichten lassen möchte, sich vorher genau über den Hundefotografen der Wahl zu informieren, um nicht auf billige Lockangebote hereinzufallen. 

Ich selbst fotografiere aus reinem Hobby, und maße mir nicht an, dass meine Bilder mit denen eines professionellen Fotografen zu vergleichen sind.

 

 

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Posted by:Kleine Hundeschnauzen

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